Singkrise

Singkrise
 

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Vom Leben - gezeichnet, von Musik durchtränkt

 

In der Praxis des Seelendoktors Dr. Konrad Fahrenheit spielen sich seltsame Dinge ab. Fahrenheits langjährige Patientin,  Frau Mehltau, eine hochbegabte und leidenschaftliche Sängerin, leidet unter chronischer Auftrittsangst. Frau Mehltau  ist überhaupt noch nie öffentlich aufgetreten. Stets hat sie ihre angekündigten Liederabende im letzten Moment abgesagt, mit den verschiedensten Begründungen; und dennoch ist ein bravouröser Auftritt vor grossem Publikum ihr allergrösstes Verlangen. Der Fall ist vielschichtig und kompliziert, jedenfalls fordert er Fahrenheits ärztliche Kunst auf’s Höchste heraus. Nun hat er für seine Lieblings-Patientin ein besonderes Setting geschaffen: zwei seriöse, musikalische Arztgehilfinnen, Mlle Dupitreux und Frau Humboldt, unterstützen ihn bei der Therapie… Aber sind diese nicht ebenfalls Patientinnen? Um den Verrücktheiten von Frau Mehltau und der bald unüberschaubaren Situation Herr zu werden, hält sich Fahrenheit immer stärker an seinen Notizblock. Dieser wächst sich freilich bald zu einem zeichnerischen Wirrwarr aus, mit unabsehbaren Folgen für ihn und alle Beteiligten. Wer ist hier eigentlich verrückt? Und wer therapiert hier wen? Unmerklich nimmt die Musik das Szepter in die Hand, entfesselt ihre alchemistischen Kräfte und verwickelt die Beteiligten in Beziehungen, die ihnen nicht mal im Traum eingefallen wären.

 

 

In der Rolle des Dr. Fahrenheit zeichnet, skizziert und karikiert Johannes Labusch live auf der Bühne , Annette Labusch singt Chansons von Georg Kreisler und anderen rabenschwarzen Liederschreibern, Stefi Spinas am Klavier und Claire Genewein als Flötistin schliessen den Kreis aus Musik, Kunst - und dem stets übermächtigen Unterbewusstsein. In diesem szenischen Konzert, das Hannes Glarner inszeniert, vermischen und verselbständigen sich Wirklichkeit und Vorstellung, Musik, Theater und Zeichenkunst auf vergnügliche Weise.

 


 

Eine Produktion des Ensemble Miroir

 

Mit

Annette Labusch, Gesang
Claire Genewein, Flöte
Stefi Spinas, Klavier
Johannes Labusch, Zeichnung

 

Regie: Hannes Glarner
Licht, Technik: Li Sanli
Produktionsleitung: Pedro Zimmermann

 

Première:

Mittwoch, 14. November 2012, Theater Stok

 

 

Pressebilder hochauflÖsend